Aktualisierte Studie für die weltweite Glasindustrie 2019 jetzt verfügbar für Flach-, Hohlglas und Tableware

Wir haben unsere internationale Studie über die Glasindustrie (Flachglas, Hohlglas, Tableware) für 2019 aktualisiert.

Dieses Programm ermöglicht einen globalen Überblick über Glashersteller und technische Details. Übersichtliche und benutzerdefinierte Tabellen fassen die Informationen effizient zusammen wie z.B. Glastypen: Flachglas, Hohlglas, Tableware, Produktionskapazitäten in Kontinenten und Ländern, Ofenanzahl, Ofentypen, Baujahre, Glassorten und Unterkategorien, Produkte, Projekte, spezielle News und Downloads.

Weitere Datenbanken mit demoskopischen Daten und Import- und Exportdaten komplettieren die Marktinformationen. Basierend auf allen Datenbanken können Sie eigenständig Länderprofile mit Angaben zur gesamten lokalen Produktionskapazität, zur lokalen Marktgröße und die zu erwartende Marktgröße in der Zukunft erstellen.

Gerne erwarten wir daher Ihre Anfrage auf plants.glassglobal.com.

Updated Hollow glass study 2019

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Updated Float glass study 2019

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Firmenverzeichnis


Kontakt Info

Anschrift Dürr Systems AG
Clean Technology Systems
Carl-Benz-Strasse 34
74321 Bietigheim-Bissingen
Land Deutschland
Email Ihre Nachricht an Dürr Systems AG
Internet www.durr.com
Mitarbeiter 15.000
Umsatz 3.8 Mrd.€
Gründungsjahr 1895

Ansprechpartner

Kontakt 1. Konrad Ortlieb
Manager Innovation Management (Paint and Final Assembly Systems)
Phone: 0049 711 136 1631
Fax: 0049 711 136 1580
Kontakt 2. Peter V. Hofmann
PR Corporate
Kontakt 3. Houver Chabo
Product Manager Clean Technology Systems
Phone: 0049 7142 78 3595
Fax: 0049 7142 78 553595
Kontakt 4. Nadine Schaser
Marketing
Phone: +49 7142 78-55 3283
Fax: +49 7142 78-55 3283
Kontakt 5. Thomas Scheiring
Sales Manager

Produkte oder Maschinen

Ecopure® CCF:

Das neue Multi-Pollutant Air Control Konzept ist eine kombinierte Anlagentechnologie zur Entstaubung, Entschwefelung und Entstickung durch den Einsatz von katalytisch beschichteten Filterkerzen - Catalysed Candle Filter (CCF). Das Ecopure® CCF System ermöglicht die simultane Reinigung von Stäuben, Schwermetallen, Schwefeloxiden (SOx), saure Gasbestanteile (HCL, HF) und Stickoxiden (NOx) in einer Anlage. Vorteile des Ecopure® CCF sind die Risikoreduzierung einer unerwünschten Reaktion von Ammoniak und Schwefelverbindungen, sowie eine Effizienzsteigerung durch den hohen Temperaturarbeitsbereich von bis zu 380°C. Die Anlage ist somit eine kostengünstige Alternative für die Behandlung multipler Schadstoffe aus thermischen Prozessen.

Ecopure® SCR:

Ecopure® SCR Anlagen werden zur katalytischen Reduktion von NOx eingesetzt. An einem Katalysator wird NOx mit einem Reduktionsmittel zu Stickstoff und Wasser umgesetzt. Die chemische Reaktion an dem Katalysator ist dabei selektiv, das heißt, es werden bevorzugt die Stickoxide reduziert, während unerwünschte Nebenreaktionen von anderen Stoffen weitestgehend unterdrückt werden. Das SCR Verfahren findet insbesondere Anwendung falls bei dem thermischen Verfahren Ecopure® VAR aufgrund der hohen NOx Konzentration, und der daraus resultierenden hohen Umsatzrate, keine Selektive nicht katalytische Reduktion (SNCR) direkt in der Brennkammer eingesetzt werden kann. Als Rauchgasreinigungsstufe wird die SCR auch nach anderen thermischen Verbrennungen von Dürr als Tail-End Lösung realisiert. Die Ecopure® SCR ist auch als stand alone Anlage verfügbar um bei chemischen Prozessen als alleiniger Prozessschritt die Abluft effektiv reinigen zu können.

Ecopure® RTO:

Die regenerativen thermischen Abluftreinigungsanlagen vom Typ Ecopure® RTO zeichnen sich durch eine kostenoptimierte, standardisierte und wartungsarme Bauform aus. Die modernste Verfahrenstechnik der Ecopure® RTO-Anlage ermöglicht dabei eine wirtschaftliche Entsorgung von lösemittelhaltiger und geruchsbelästigender Abluft mit einer Abreinigungseffizienz von über 99,8 %. Verschiedene Ausstattungsoptionen machen sie fast universell einsetzbar. Die patentierte Luftführung mit den dicht schließenden, wartungsarmen Edelstahltellerventilen gewährleistet bestmögliche Wärmetauscher-Anströmung bei minimalem Flächenbedarf und größtmöglicher Wartungsfreundlichkeit. Aufgrund der intelligenten RTO-Bauweise kann die Anzahl der Wärmetauscherbehälter zur Kapazitätssteigerung auch nachträglich modular erweitert werden. Einsatzschwerpunkt der Ecopure® RTO Anlagen sind Abluftvolumenströme mit Schadstoffkonzentrationen bis ca. 10 g/mN³.

Ein autothermer Betrieb der Anlage ist bereits bei einer Konzentration der Schadgase ab ca. 1,5 g/mN³ möglich: In diesem Fall kann ganz auf die Zufuhr von Zusatzbrennstoff verzichtet werden.

Hauptmerkmale der Ecopure®  RTO:

  •     Standardisierte Module für Produktionsmengenflexibilität
  •     Hoher thermischer Wirkungsgrad
  •     Hoher Abreinigungsgrad von bis zu 99,8%
  •     Niedriger Energieverbrauch
  •     Anpassbarkeit an Katalysator für Einsatz als RCO (Regenerative Catalytic Oxidizer)
  •     Korrosionsbeständigkeit realisierbar bei Vorhandensein von Säuren- oder Laugen im Prozessstrom
  •     Langlebige wartungsfreie Ausführung
  •     Metallischer TV-Ventilsatz, dadurch kein Austausch von Dichtungen erforderlich
  •     Selbstreinigender Ventilteller, besonders anwendbar bei Vorhandensein von Teer- und Kondensathaltigen Prozessströmen

Geschichte & Produkte

1895 gründet Paul Dürr in Cannstatt eine Bauflaschnerei

1917 beginnt er mit der Blechbearbeitung.

1932 übernimmt Otto Dürr den Betrieb seines Vaters. Mit der Einrichtung eines Konstruktionsbüros beginnt die Entwicklung hin zum Engineering-Unternehmen in seiner heutigen Form. Inspiriert von einer USA-Reise wagt Otto Dürr den Einstieg in den Anlagenbau.

1950 entsteht die erste Anlage für die chemische Oberflächenbehandlung, weitere Aufträge aus der Automobilindustrie folgen

1963 schafft Dürr den Durchbruch in der Automobilindustrie: Im belgischen Ford-Werk Genk wird die erste Anlage zur elektrophoretischen Tauchlackierung installiert. Bereits Mitte der 60-er-Jahre folgt Dürr seinen Kunden ins Ausland:

1964 und 1966 werden Tochterunternehmen in Brasilien und Mexiko gegründet

1968 engagiert sich Dürr in der Umwelttechnik. Nach über zehnjähriger Zusammenarbeit mit dem Vater führt Heinz Dürr ab

1969 das Unternehmen allein.

1970 gründet Dürr seine erste Gesellschaft in den USA. Die Internationalisierung wird mit dem Aufbau weiterer Auslandsgesellschaften fortgesetzt.

1978 steigt Dürr in den Bereich Automation und Fördertechnik ein. Damit bietet Dürr nicht nur die Lackieranlagentechnik selbst, sondern auch Lösungen für den Transport der Karosserien in der Lackiererei – ein wichtiger Schritt hin zum Systemanbieter.
1985 erfolgte der Markteintritt in China mit einer eigenen Gesellschaft.

1989 geht Dürr an die Börse. Mit kleineren Akquisitionen wird das Angebot weiter abgerundet.

1996 präsentiert Dürr den Ecopaint Lackierroboter, der neue Maßstäbe in puncto Flexibilität, Qualität und Umweltverträglichkeit setzt. Im selben Jahr übernimmt Dürr den französischen Wettbewerber Alstom Automation

2000 übernimmt Dürr den Messtechnik-Konzern Schenck. Mit Schenck hat sich Dürr als Komplettanbieter für die Fahrzeugendmontage etabliert und steht auch in der Auswucht- und Diagnosetechnik an der Spitze des Weltmarktes.

2003 erhält Dürr den größten Auftrag der Firmengeschichte: General Motors bestellt in Nordamerika drei Lackierereien im Paket. Im Zuge der Neuausrichtung der Konzernstruktur bündelt Dürr im März 2005 seine Aktivitäten in zwei Unternehmensbereichen. Dürr profitiert im Zuge der Globalisierung mehr und mehr von seinem internationalen Netzwerk.

2007:In Russland und der Türkei werden im Jahr neue Gesellschaften gegründet, in anderen Wachstumsmärkten baut Dürr seine Kapazitäten aus.

2010: Der Ausbau der Emerging Market-Präsenz wird fortgesetzt. Die Erschließung neuer Geschäftsfelder und Produktinnovationen stehen  im Fokus.

Die Produktoffensive erstreckt sich über alle Geschäftsbereiche. Vor allem mit dem Trockenabscheidungssystem EcoDryScrubber und dem Universalzerstäuber EcoBell3 baut Dürr 2010 seine technologische Spitzenstellung am Markt aus.

2011 gründet Dürr das Geschäftsfeld der Energieeffizienz. Dazu zählen Verfahren zur Nutzung von Energie aus industrieller Abwärme und zur Energieerzeugung (Mikrogasturbine)

2013: Nach 23 Jahren an der Spitze des Aufsichtsrats der Dürr AG hat Heinz Dürr sein Amt im April niedergelegt und wird Ehrenvorsitzender. Zu seinem Nachfolger wählte der Aufsichtsrat Klaus Eberhardt, der dem Kontrollgremium seit 2012 angehört.

2014 übernimmt Dürr die Mehrheit der HOMAG Group AG, dem führenden Hersteller für Produktionstechnik für die holzbearbeitende Industrie.

Dürr handelt vorausschauend und entwickelt Lösungen für die Produktionsanforderungen von morgen, wie die digitale Anlagenvernetzung und die Produktionsoptimierung auf Basis von Big-Data-Analysen.

Innerhalb des Ausbaus seiner Industrie-4.0- Strategie „digital@Dürr“ übernimmt der Konzern Ende 2015 daher den Manufacturing Execution System (MES)-Spezialisten