Glass Industry News

Lisec: Wichtig bei Investition: richtiges Timing und Handschlagqualität

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Klein und überschaubar in der Struktur bleiben und dennoch ein sehr breites Angebotsspektrum mit Endprodukten, die ausschließlich das Gütesiegel ‚Top-Qualität‘ verdienen. Bestehenden Kleinkunden, aber auch lokalen premium Möbelherstellern auf Augenhöhe begegnen und Prestigeprojekte wie die Station Europaplein der neuen U-Bahn Nord-Süd-Verbindung in Amsterdam erfolgreich umsetzen. Wie das geht? Lesen Sie die Erfolgsgeschichte Wiesbauer.

Glas Wiesbauer GmbH & Co KG ist ein mittelständischer Flachglasverarbeiter aus Oberösterreich. Das Unternehmen wurde 1929 von Heinrich Wiesbauer als 1 Mann-Unternehmen gegründet – mittlerweile ist die vierte Generation am Ruder. Wiesbauer hat sich über die Jahre strategisch weiterentwickelt und ist Trendsetter / Pionier der ersten Stunde. Das Unternehmen investierte nicht nur in die erste CNC Maschine für Flachglasbearbeitung in Österreich, auch zählt es zu den modernsten Schleifereien dieses Landes und ist einer der ersten Verarbeiter, die Digitaldruck anbieten.

Das Unternehmen in Mauthausen boomt. Etwa 50 Mitarbeiter erwirtschaften rund 4,5 Mio Euro jährlich. Das Geheimnis: zum richtigen Zeitpunkt investieren und dabei auf den richtigen Partner setzen. Wie im Bereich Glasbearbeitung. Geschäftsführer Gerald Wiesbauer-Pfleger: „Wir hatten uns als Ziel gesetzt, schneller und effizienter zu produzieren. Konkurrenzunternehmen in der Region investierten ebenfalls in den Maschinenpark – wir mussten reagieren, um letztendlich mit den Preisen mithalten zu können.“ Wichtig für Wiesbauer waren Kriterien wie die Möglichkeit, Ausschnitte für Beschläge herzustellen, kompakte Masse aufgrund der begrenzten Platzverhältnisse und die Option, die Anlage an der Wand montieren zu können. Wiesbauer-Pfleger weiter: „Natürlich haben wir uns alle am Markt erhältlichen Lösungen angeschaut und verglichen. Unsere Wahl fiel auf Schraml – und das aus mehreren Gründen.“ Die Schraml M-RX entspricht nicht nur den oben erwähnten Anforderungen, auch die geografische Nähe zum Hersteller hat die Entscheidung mit beeinflusst. „Den Ausschlag gaben zwei Faktoren: erstens hatten wir bereits Erfahrung mit Schraml Anlagen und bevorzugen deren Produkt- und Technologiereife, zweitens sehen wir Schraml / LiSEC als Unternehmen mit Handschlagqualität, was uns sehr wichtig ist.“ ergänzt Geschäftsführerin Michaela Wiesbauer.  

Für Aufsehen sorgte der oberösterreichische Flachglasverarbeiter als er ein Projekt in Amsterdam an Land zog und dafür auch noch den Handwerkspreis 2018 verliehen bekam. Bei diesem Auftrag handelte es sich um die Umsetzung eines Konzeptes des niederländischen Künstlers Gerald van der Kaap, der für die Stadt Amsterdam mit der (kreativen) Gestaltung der Station Europaplein der neuen U-Bahn Nord-Süd-Verbindung beauftragt wurde. Auf der europaweiten Suche nach einem Betrieb, der seinen Entwurf in Glas umsetzen kann, stieß er im Jänner 2016 auf Wiesbauer. Wichtig war dem Auftraggeber, dass der Lieferant für diese Wandverkleidung aus Glas alles aus einer Hand in einem Werk fertigen und liefern kann.

Eckdaten des Projektes:

  • Verbundsicherheitsglas VSG aus: ESG Arena C weiß 6mm und ESG Mirastar 6mm
  • Kanten bearbeitet, mit Senklochbohrungen zur Aufhängung, teilweise mit Ausschnitten
  • UV-Druck in mehreren Ebenen mit Tiefenwirkung
  • Verbunden mit EVA-Folie
  • Gesamt: 632 Stück, 1.360 m², 40 Tonnen
  • Zeitraum: September 2017 – März 2018, vier Teillieferungen zu abgestimmten Terminen
  • Sortierung der Gläser in der richtigen Montage-Reihenfolge auf den Transportgestellen

Die Latte lag hoch, sehr hoch. Wiesbauer-Pfleger: „Das Endprodukt war für uns eine komplette Innovation. Der Druck in mehreren Schichten zur Erreichung des 3-D-Effektes mit der Spiegelung vom ESG-Spiegel aus der untersten Lage wurde nach den optischen Wünschen des Künstlers erprobt und „entwickelt“. Dann haben wir Muster angefertigt und professionell testen lassen. Es war wie ein Puzzle – jedes Teil ein Unikat. Auch die Senkbohrungen mussten exakt sein, da die Unterkonstruktion inkl. Befestigungspunkte bereits vorhanden war. Da hat die M-RX Spitzenleistungen erbracht!“

Infobox topdrill M-RX

Die topdrill M-RX ist eine vertikale doppelseitige Glas Bohr- und Fräsmaschine, die sich durch extrem schnelle, sehr flexible und unkomplizierte Bearbeitung von Flachglas auszeichnet. Komplexe Fräsausschnitte sowie Bohr- und Senklöcher sind in einem Arbeitsgang möglich. Dank der vielfältigen Programmiermöglichkeiten und der schnellen Taktzeit ist die Anlage perfekt für mittelgroße Betriebe ausgelegt.

Die topdrill M-RX bietet folgende Highlights:

  • schnelle Installation und Inbetriebnahme
  • Zwei Typen von Werkzeugwechslern verfügbar
  • Modulare Bauweise
  • Kontinuierliche Produktion ohne Ladezeiten
  • Flexibler Produktwechsel
  • Hochdynamisches Vakuumsystem für perfekte Fixierung
  • Einfache Bedienung und Programmierung ohne CAD Kenntnisse
  • clevere Schnittstelle für Software Programme

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